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Nachfolgeseminar für die MEPA-Hauptkursabsolventen der Jahre 1993, 1994, 1995, 2005, 2014 und 2015 in Budapest

In Ungarn, im Zentrum für Internationale Fortbildungen fand zwischen dem 27. September – 1. Oktober 2021 das Nachfolgeseminar für die MEPA-Hauptkursabsolventen der Jahre 1993, 1994, 1995, 2005, 2014 und 2015 statt; insgesamt 20 Teilnehmer/-innen hatten die Möglichkeit, sich in Budapest erneut zu treffen.

Die Veranstaltung wurde vom ungarischen MEPA-Kuratoriumsmitglied, von Herrn Brigadegeneral Dr. István FARKAS, Direktor vom Zentrum für internationale Fortbildungen eröffnet.

 

Ziele des Seminars waren sowohl der Austausch der neuesten Informationen von Ermittlungsmethoden sowie der internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit als auch der Kontaktaufbau und Kontaktpflege unter den Seminarteilnehmern.

 

Während unserer gemeinsamen Woche herrschte eine hervorragende Seminaratmosphäre. Die Referenten der Vorträge waren meistens Teilnehmer/-innen des Seminars, also Kursabsolventen aus verschiedenen Jahrgängen: die vormalige Verbindungsbeamte des deutschen Bundeskriminalamtes;  der Kollege, der zurzeit bei der Europol arbeitet; die engagierte Kollegin aus LKA Sachsen; die Kollegin von der Kriminalpolizei Nürnberg; der Kollege aus LKA Niederösterreich und die Kollegen aus dem Terrorabwehrzentrum – alle betonten die Herausforderungen der Kriminalitätsbekämpfung und die Notwendigkeit der internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit.

 

Das Leben hat sich in den vergangenen Jahren durch verschiedene Maßnahmen verändert, wir haben den Begriff „Sozialen Distanz“ gelernt und erlebt. Trotzdem sind wir Menschen grundsätzlich soziale Wesen, deshalb sollen persönliche Kontakte gepflegt werden, wie eine Psychologin sagte: „Wir brauchen Kontakt, wir brauchen Beziehungen, das Gefühl, eingebunden zu sein in eine Gemeinschaft.“ Wir sind Mitglied der MEPA-Familie und diese Woche hat wieder einmal gezeigt, wie der Begriff „MEPA-Familie“ gelebt werden kann.

 

Die Teilnehmer bewerteten das Seminar in ihrem Ehrfahrungsbericht als perfekt organisiert. Die Teilnehmer bedankten sich für die Möglichkeit, dass sie miteinander zusammen eine tolle Woche verbringen konnten. Sie meinen, dass dieses Nachfolgeseminar notwendig war, weil das Netzwerk der MEPA-Hauptkursabsolventen eine besonders effiziente Form der internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit ist.

 

Abschlusswoche des 28. MEPA-Hauptkurses in Budapest

Zwischen dem 5. und 10.  September 2021. fand die Abschlusswoche des 28. MEPA-Hauptkurses in Budapest mit Teilnahme von 21 Polizeibeamten aus den sieben Mitgliedsländern statt. Dieser Kurs war der längste Kurs in der Geschichte der MEPA, da er noch in 2020 begann und jetzt mit der Übergabe der Urkunden endete. Der Kurs musste im vorigen Jahr nach der vierten, in Slowenien gehaltenen Kurswoche wegen Erweiterung der Pandemie unterbrochen werden. Die Abschlusswoche in Budapest gilt als ein schönes Beispiel des internationalen Schulterschlusses, da die drei weggefallenen – die österreicheiche, die slowakische und die ungarische – Kurswochen in Budapest von den drei Mitgliedsländern gemeinsam nachgeholt wurden. Im Fokus der Fortbildung standen die Kenntnisse über die grenzüberschreitenden/internationalen kriminalpolizeilichen Ermittlungs- und Präventionsstrategien u.a. über Cyber-Kriminalität, Menschenschleusung, Radikalisierung, Gewaltkriminalität und Korruption.

 

Der 28. MEPA-Hauptkurs wurde am 10. September 2021. durch eine feierliche Dekretverleihung bei Anwesenheit hochrangiger Gäste aus dem In- und Ausland abgeschlossen. Herr Generalmajor Dr. Zsolt Pozsgai, der stellvertretende Landespolizeipräsident für Personalwesen und Herr Brigadegeneral Dr. Istvan Farkas, der Direktor des Zentrums für Internationale Fortbildungen in Ungarn und Kuratoriumsmitglied der MEPA überreichten den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung. Herr Vladimir Pocek, der Verbindungsbeamte der Republik Slowenien in Wien rief in seiner Festrede seine eigenen Erfahrungen als MEPA-Absolvent in Erinnerung und erwähnte die wichtige Rolle, welche die MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit spielt. Der Kurssprecher, Herr Yves Vonmoos sprach in seiner Abschlussrede über die Einzigartigkeit der Fortbildung und bedankte sich bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der MEPA für die Organisation des Kurses.