Abschlusswoche des 28. MEPA-Hauptkurses in Budapest

Zwischen dem 5. und 10.  September 2021. fand die Abschlusswoche des 28. MEPA-Hauptkurses in Budapest mit Teilnahme von 21 Polizeibeamten aus den sieben Mitgliedsländern statt. Dieser Kurs war der längste Kurs in der Geschichte der MEPA, da er noch in 2020 begann und jetzt mit der Übergabe der Urkunden endete. Der Kurs musste im vorigen Jahr nach der vierten, in Slowenien gehaltenen Kurswoche wegen Erweiterung der Pandemie unterbrochen werden. Die Abschlusswoche in Budapest gilt als ein schönes Beispiel des internationalen Schulterschlusses, da die drei weggefallenen – die österreicheiche, die slowakische und die ungarische – Kurswochen in Budapest von den drei Mitgliedsländern gemeinsam nachgeholt wurden. Im Fokus der Fortbildung standen die Kenntnisse über die grenzüberschreitenden/internationalen kriminalpolizeilichen Ermittlungs- und Präventionsstrategien u.a. über Cyber-Kriminalität, Menschenschleusung, Radikalisierung, Gewaltkriminalität und Korruption.

 

Der 28. MEPA-Hauptkurs wurde am 10. September 2021. durch eine feierliche Dekretverleihung bei Anwesenheit hochrangiger Gäste aus dem In- und Ausland abgeschlossen. Herr Generalmajor Dr. Zsolt Pozsgai, der stellvertretende Landespolizeipräsident für Personalwesen und Herr Brigadegeneral Dr. Istvan Farkas, der Direktor des Zentrums für Internationale Fortbildungen in Ungarn und Kuratoriumsmitglied der MEPA überreichten den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung. Herr Vladimir Pocek, der Verbindungsbeamte der Republik Slowenien in Wien rief in seiner Festrede seine eigenen Erfahrungen als MEPA-Absolvent in Erinnerung und erwähnte die wichtige Rolle, welche die MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit spielt. Der Kurssprecher, Herr Yves Vonmoos sprach in seiner Abschlussrede über die Einzigartigkeit der Fortbildung und bedankte sich bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der MEPA für die Organisation des Kurses.