Abschlusswoche des 27. MEPA-Hauptkurses in Budapest

Zwischen dem 25. Februar und 12. April 2019. nahmen 22 Polizeibeamte am 27. MEPA-Hauptkurs teil, der an sieben Veranstaltungsorten – in Prag (CZ), Eltville (D) Biel (CH), Ljubljana (SLO), Wien (A), Bratislava (SK), und Budapest (H) – gehalten wurde. Im Fokus der Fortbildung standen die Kenntnisse über die grenzüberschreitenden/internationalen kriminalpolizeilichen Ermittlungs- und Präventionsstrategien, ihre Vertiefung, sowie die Zusammenarbeit der Polizeien in der Region.

Während dem Kurs arbeiteten die Teilnehmer an einem Workshop zum Thema „Bekämpfung des internationalen Menschenhandels in Verbindung mit Computerkriminalität und Vermögenssicherung“. Die Workshop-Arbeit wurde schriftlich erarbeitet und am letzten Tag des Kurses im Zentrum für Internationale Fortbildungen in Budapest vor einem internationalen Gremium präsentiert. Die schriftliche Version der Workshop-Arbeit steht allen Ermittlern in den Mitgliedsländern zur Verfügung, so können auch die Polizeibeamten davon profitieren, die am Kurs nicht teilnahmen.

Herr Oberst Stanislav Šišulák, Prorektor der Akademie der Polizeilichen Kräfte in Bratislava, erwähnte in seiner Festrede die wichtige Rolle, welche die MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit spielt.

Der Kurssprecher, Herr Christian Schuster sprach in seiner Abschlussrede über die Einzigartigkeit der Fortbildung und bedankte sich bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der MEPA für die Organisation des Kurses.

Der 27. MEPA-Hauptkurs wurde am 12. April 2019. durch eine feierliche Dekretverleihung bei Anwesenheit hochrangiger Gäste aus dem In- und Ausland abgeschlossen. Der Direktor des Zentrums für Internationale Fortbildungen in Ungarn und Kuratoriumsmitglied der MEPA, Herr Brigadegeneral Dr. Istvan Farkas, überreichte gemeinsam mit Frau Oberst Ágnes Németh, von der HA Kriminalpolizei im Landespolizeipräsidium Ungarns, den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung.