Abschlusswoche des 26. MEPA-Spezialkurses in Budapest

Zwischen dem 9. und 14. Oktober fand die ungarische Kurswoche des 26. MEPA-Spezialkurses im Zentrum für Internationale Fortbildungen statt. An vier Veranstaltungsorten bereicherten sich die Teilnehmer während dem Kurs an Kenntnissen mit Hilfe von Vortragenden und Experten zum Thema grenzpolizeiliche Aufgaben und Ausgleichsmaßnahmen. An der ungarischen Kurswoche, die auch die Abschlusswoche war, empfing man 18 Polizeioffiziere aus den sieben MEPA-Ländern. Zu Schwerpunktthemen gehörten neben der Darstellung des grenzpolizeilichen Lagebilds von Ungarn, und des Migrationsdrucks auch die Biometrie und die kriminalpolizeilichen Aspekte der illegalen Migration, wie Menschenschleusung. Die Teilnehmer nahmen an einer Fachexkursion an die in den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums vom Komitat Bács-Kiskun gehörende Grenzübergangstelle in Tompa, an die Sicherheitsgrenzsperre und die Grenzpolizeiinspektion in Bácsalmás teil. An der Angebotspalette stand auch der Besuch bei der Notenbankdruckerei in Budapest, wo die Teilnehmer Informationen über die Herstellung von Banknoten und Sicherheitsdokumente aus erster Hand bekamen.

Der 26. MEPA-Spezialkurs wurde am 14. Oktober 2022 durch eine feierliche Dekretverleihung bei Anwesenheit hochrangiger Gäste aus dem In- und Ausland abgeschlossen. Herr pol. Generalmajor Dr. János Zoltán Kuczik, stv. Landespolizeipräsident für Grenz- und Schutzpolizei und Frau pol. Major Dr. Éva Földesy, Leiterin der Nationalen Verbindungsstelle der MEPA in Ungarn überreichten den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung. Herr pol. Oberst Dr. József Balla PhD., Leiter des Lehrstuhls Grenzpolizei an der Nationalen Universität für Öffentlichen Dienst, Fakultät für Polizeiwissenschaften sprach in seiner Festrede über die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit bei der Wahrnehmung grenzpolizeilicher Aufgaben, zu den die MEPA, die das 30. Jubiläum ihrer Gründung dieses Jahr feiert, einen entsprechenden Hintergrund bietet. Die Kurssprecher, Frau Simona Kvapilová und Herr Marco Piontek sprachen in ihrer Abschlussrede über die erworbenen Kenntnisse und Erlebnisse am Kurs und bedankten sich bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der MEPA für die Organisation des Kurses auf einem hohen Niveau.

Abschlusswoche des MEPA-Hauptkurses 2022 in Budapest

Die Mitteleuropäische Polizeiakademie veranstaltete im September dieses Jahres die Abschlusswoche des zertifizierten MEPA-Hauptkurses 2022 in Budapest mit Teilnahme von 26 Polizeibeamten aus den sieben Mitgliedsländern statt. Dieser Kurs war der erste zertifizierte Kurs in der Geschichte der MEPA, die Teilnahme am Kurs, beziehungsweise die bestandene schriftliche und mündliche Abschlussprüfung wurden den Teilnehmern mit 16 Punkten im Europäischen Qualifikationsrahmen entgolten. Die Teilnehmer holten sich während dem Kurs aktuelle Kenntnisse über die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität in den sieben Mitgliedsländern der MEPA. Am letzten Veranstaltungsort, in Budapest standen die Schwerpunktthemen Cyber-Kriminalität, Menschenschleusung, die neuesten Methoden bei der Ermittlung von Menschentötungsfällen und Korruption auf der Agenda.

Der MEPA-Hauptkurs 2022. wurde am 16. September 2022. durch eine feierliche Dekretverleihung bei Anwesenheit hochrangiger Gäste aus dem In- und Ausland, unter ihnen der Gründungsväter der MEPA, Herrn Dr. János Fehérváry und Herrn Dr. József Magyar abgeschlossen. Herr Stefan Aergerter, Direktor des Schweizerischen Polizeiinstituts und Herr Dr. Richárd Leyrer, Hauptabteilungsleiter des Innenministeriums überreichten den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung. Herr Stefan Aergerter bezeichnete in seiner Festrede die wichtige Rolle, welche die MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit spielt. Der Kurssprecher, Herr Paolo Bariffi sprach in seiner Abschlussrede über die Einzigartigkeit der Fortbildung und bedankte sich bei allen verantwortlichen Mitarbeitern der MEPA für die Organisation des Kurses.

Nachfolgeseminar für MEPA-Hauptkursabsolventen der Jahrgänge 1996, 1997, 2009, 2016 und 2017 in Budapest

In Ungarn, im Zentrum für Internationale Fortbildungen fand zwischen dem 05.-09. September 2022 das Nachfolgeseminar für MEPA-Hauptkursabsolventen der Jahrgänge 1996, 1997, 2009, 2016 und 2017 statt; insgesamt 45 Teilnehmer/-innen hatten die Möglichkeit, sich in Budapest erneut zu treffen.

Die Veranstaltung wurde vom ungarischen MEPA-Kuratoriumsmitglied, von Herrn Brigadegeneral Dr. István FARKAS, Direktor vom Zentrum für internationale Fortbildungen eröffnet.

 

Die Seminaratmosphäre während unserer gemeinsamen Woche war freundlich und positive, mehrere Jahrgänge hatten die Möglichkeit sich zu treffen, einander kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

 

Die Ziele des Seminars wurden erreicht: sowohl der Austausch der neuesten Informationen im Bereich der internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit als auch der Kontaktaufbau und die Kontaktverstärkung unter den Seminarteilnehmern.

 

Die Referenten der Vorträge waren meistens Teilnehmer/-innen des Seminars, also Kursabsolventen aus verschiedenen Jahrgängen.

 

Die Gruppe hat eine Fachexkursion bei der gemeinsamen Kontaktdienststelle in Nickelsdorf-Hegyeshalom an der österreichisch-ungarischen Grenze gemacht, wo wir einen Überblick über die Zusammenarbeit und die Bekämpfung der illegalen Migration in Ungarn bekommen haben.

Die Gruppe hat die Nationale Universität für Öffentlichen Dienst Fakultät für Polizeiwissenschaft Forensisches Institut auch besucht, wo Herr Oberst Gergely Gárdonyi PhD Dr., der Lehrstuhlleiter hat einen interessanten Vortrag mit forensischen Übungen über die Kriminalpolizeiliche Forensik in der Praxis gehalten.

Nach dieser Woche mit Vorträgen, Fachexkursionen und mit Kulturprogramm: die Stadtbesichtigung in Győr und mit Sportstunde in den Bergen (Normafa) – war es noch einmal gezeigt, wie die MEPA-Familie erweitert sich und diese unbezahlbare MEPA-Kontakte erhalten bleiben.

Nachfolgeseminar für Absolventen von MEPA-Spezialkursen der Jahrgänge 1994, 1999, 2000, 2002, 2014, 2015 und 2016 in Budapest

In Ungarn, im Zentrum für Internationale Fortbildungen fand zwischen dem 11.-15. Juli 2022 das Nachfolgeseminar für Absolventen von MEPA-Spezialkursen der Jahrgänge 1994, 1999, 2000, 2002, 2014, 2015 und 2016 statt; insgesamt 20 Teilnehmer/-innen hatten die Möglichkeit, sich in Budapest erneut zu treffen.

Die Veranstaltung wurde vom ungarischen MEPA-Kuratoriumsmitglied, von Herrn Brigadegeneral Dr. István FARKAS, Direktor vom Zentrum für internationale Fortbildungen eröffnet.

 

Die Ziele des Seminars wurden erreicht: sowohl der Austausch der neuesten Informationen im Bereich der internationalen grenzpolizeilichen Zusammenarbeit als auch die Kontaktverstärkung unter den Seminarteilnehmern.

 

Während unserer gemeinsamen Woche herrschte eine ausgezeichnete Seminaratmosphäre. Die Referenten der Vorträge waren meistens Teilnehmer/-innen des Seminars, also Kursabsolventen aus verschiedenen Jahrgängen.

Einer der eingeladenen Referenten war Herr Ministerialrat Dr. Thomas Herko, BMI-Verbindungsbeamter in Ungarn, der einen interessanten Vortrag darüber gehalten hat, wie österreichische Sicherheitsinteressen im Ausland vertreten werden. Von Herrn Brigadegeneral Dr. Sándor Fórizs, dem ehemaligen stv. Rektor der Polizeihochschule in Budapest konnten die Teilnehmer über das System der (grenz)polizeilichen akademischen Bildung wichtige Informationen bekommen. In Person von Dr. Sándor Fórizs konnten wir den Teilnehmer am Nachfolgeseminar begrüßen, der den ältesten der einberufenen Jahrgänge, den Jahrgang 1999 beuchte. Es ist erfreulich, dass die MEPA eben nach fast 25 Jahren zu einer aktiven Teilnahme bewegt.

 

Die Gruppe hat eine Fachexkursion bei dem Nationalen Ermittlungsbüro in Székesfehérvár gemacht, wo Herr Pol. Hauptmann Máté Zámbó, Hauptermittler bei der Hauptabteilung Bekämpfung der Internationalen Kriminalität einen exzellenten Überblick über die Bekämpfung der illegalen Migration in Ungarn mit der Hilfe des Kameraüberwachungssystems im Straßennetz gegeben hat.

 

Nach dieser Woche mit Vorträgen, Fachexkursionen beim Nationalen Ermittlungsbüro sowie in der Banknotendruckerei, mit Kulturprogrammen, wie der Parlamentbesuch oder der Besuch in der Benediktinerabtei in Tihany – war es wieder einmal gezeigt, wie der Begriff „MEPA-Familie“ gelebt werden kann.